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Vielleicht ist ja der Dumme der Schlaue und der Schlaue der Dumme?

30.04.12

  18:12:00, von schnasti, 289 Wörter  
Kategorien: Satire, Vielleicht Unsinn, Gesellschaft

Vielleicht ist ja der Dumme der Schlaue und der Schlaue der Dumme?

Was sagte einst Erich Fromm in einem Interview: ?Der Kranke ist der Gesündeste und der Gesunde der Kränkste?

Dieser Satz münzt meines Erachtens auf eine kritische Haltung im Umgang mit diversen gesellschaftlichen sowie politischen Vorgaben in Form von geradlinigen Zwangshaltungen, um gewisse Muss-Bedingungen zu schaffen, die wiederum ein gesellschaftliches Leben in dieser Form wie wir es jetzt vorfinden unbedingt benötigt. Diese Muss-Bedingungen gehen einher mit gewissen Doktrinen, eine unabdingbare Routine, die gewisse Haltungen und Denkmuster nicht zulässt, weil diese angeblich nicht normal, gesellschaftlich sowie politisch korrekt und allenfalls gefährlich für benötige Eigenschaften der Systemwahrung sind.

Auf diese Muss-Bedingungen und Muss-Aktionen wird der Mensch so früh wie möglich angepasst. Diese Anpassung ist ebenfalls eine Muss-Bedingung, weil ohne einem angepassten Menschen das vorgehaltene Muss-System nicht funktioniert. Es werden Ampeln installiert, welche wegweisend fungieren und dem Menschen sagen, was er darf und wie er dieses Dürfen zu bewerkstelligen hat. Er ist ein willenloser, in einer Welt voller Vorschriften gefangener, infantiler Intelligenzbolzen, der indoktriniert systemrelevant schlau agiert. Das schädliche Denken und die ebenfalls schädliche Haltung gegenüber der Systemrelevanz wird ausgeblendet und der dumme Mensch agiert und reagiert auf diese überhaupt nicht. Allenfalls ist diese durch einen Reiz der Systemrelevanz entstandene Reaktion ein unabdingbares Nebenprodukt des wahrhaftigen Messias.

So kann man eigentlich seine subjektiven Schlüsse daraus ziehen und den systemrelevanten Kranken als schlau bezeichnen und den systemrelevanten Gesunden als dumm. Wenn ein Haupt- Real- oder Gymnasialschüler sich der Systemrelevanz unterordnet, sich für die Langeweile und Monotonie entscheidet, dann ist dieser als dumm-schlau anzusehen. Wenn einer dieser Schüler sich aber für Kreativität und Abwechselung im Leben entscheidet, dadurch jedoch auf Ablehnung und Zurückhaltung stößt, weil eben dabei nicht das gewünschte Produkt und dessen Standarteigenschaften der Indoktrinierten entsteht, dann ist dieser Mensch nur als schlau anzusehen.

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