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Ein Wechselbad der Gefühle ? Die Repräsentative Demokratie

01.06.12

  09:10:00, von schnasti, 413 Wörter  
Kategorien: Politik

Ein Wechselbad der Gefühle ? Die Repräsentative Demokratie

Warum glauben Menschen eigentlich, in einer Repräsentativen Demokratie irgendetwas durch Wahlen bewirken zu können? Ich mein, wie oft wurden die uns bekannten großen Parteien schon gewählt und der daraus resultierende Kanzler ausgewechselt?

Wie hat sich Deutschland seit der Wiedervereinigung und der Ära-Kohl, Rot-Grün unter Schröder und Schwarz-Gelb unter Merkel ausschlaggebend geändert? Lustig dabei ist zu beobachten, dass Kandidaten vor den Wahlen durch Wahlversprechen gehypt und geliebt, ein paar Jahre später durch die Nichteinhaltung dieser, sowie implementierten Reformen oder Gesetzen, gehasst und verachtet werden und sich zunehmend Widerstand entwickelt. Aus diesem Widerstand steigt abermals die Opposition in der Wählergunst, die als solche noch vor der Amtszeit der gegenwärtigen Regierung an der Macht waren und ebenfalls gehasst und verachtet wurden.

Dieses Wechselbad der Gefühle scheint der Bürger nicht wahrzunehmen. Er fällt immer wieder auf diese plumpe Masche herein. Er diskutiert, schimpft und wählt. Nach der Wahl geht er wieder an seinen Platz wo er hingehört und spielt dasselbe alternativlose Spiel weiter mit.

Die naive Erwartungshaltung

Aber was erwartet der Wähler überhaupt? Erwartet er einen plötzlichen Sinneswandel oder ein grundlegendes Umdenken wirtschaftlicher sowie gesellschaftlicher Doktrinen? Was will der Wähler überhaupt ändern? Und hier sind wir bei einer Frage angelangt, worüber der Wähler einmal nachdenken sollte. Wird er überhaupt gefragt, oder geben andere den Ton an? Wahlkampf basiert auf medial vorgegebenen, oft populistischen, kaum umzusetzenden Phrasen, die vielleicht gut klingen, aber in einer alternativlosen Struktur keinen Sinn ergeben. Ein Politiker repräsentiert im Bundestag überhaupt niemanden, schon gar nicht die Masse. Der Politiker repräsentiert einfache, auf einem geradlinigen System basierende, leere Worthülsen, die nötig sind, um Macht-, Wirtschafts- und Gesellschaftsstrukturen zu erhalten.

Francois Hollande und die SPD

Ein weiteres spannendes Schauspiel zeichnet sich zudem in der Manipulation der Massen in Bezug auf einen angeblich sozialistischen Parteienwechsel ab. Der große Reformer Francois Hollande; manch junger indoktrinierter Franzose spricht gar von der Erstürmung der Bastille am 14. Juli 1789 und setzt dies mit der Wahl von Francois Hollande gleich. Solch indoktrinierender Abfall wird freudig und lächelnd in den öffentlich-rechtlichen Irrenanstalten ausgestrahlt und besungen. Da fragt man sich dann schon, was dieses Ereignis damit zu tun hat. Aber die Antwort ist schnell gefunden.

Viele Menschen in Europa sehnen sich nach einem politischem Wandel, auch in Deutschland. Das Gesicht von Angela Merkel ist verbraucht und das nicht nur politisch. Ein Wechsel steht bevor. Das Volk wird mit großem Tamtam auf eine neue, gleiche Ära eingestimmt, welche viele Veränderungen verspricht. Ein Machtwechsel, der das obige Wechselbad der Gefühle schon beschrieb; es wird sich nichts ändern.

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