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EHEC-Bakterium: Ein Erfahrungsbericht über den Verlauf einer Darminfektion

24.05.11

  20:04:00, von schnasti, 694 Wörter  
Kategorien: Satire, Brot und Spiele, Gesellschaft

EHEC-Bakterium: Ein Erfahrungsbericht über den Verlauf einer Darminfektion

Blut-Durchfall, Blut-Durst und die totale Blut-Verwurstung

Ich muss euch unbedingt etwas erzählen. Seit dem auftreten des neuen Killer-Bakteriums EHEC, welches schreckliche Blut?-?Durchfälle ,vielleicht auch blutige Brechanfälle, auslösen kann, musste ich an meinen letzten Darminfekt denken, welcher noch gar nicht so lange zurückliegt.

Es war ungefähr vor vier Wochen, als sich erste Symptome eines Darminfekts breit machten. Die Schmerzen im Unterleib wurden stärker und die Übelkeit machte sich langsam breit. Merkwürdigerweise verschwanden jedoch alle Symptome am selben Nachmittag und ich freute mich schon, dass ich mich doch geirrt habe und mir dieser Unfug erspart bleiben wird. Auch das Hungergefühl setzte wieder ein und ich machte mich erstmals an diesem Tag über ein deftiges Essen her.

Am Abend kam dann jedoch die große Überraschung. Von einer Sekunde auf die andere waren alle Symptome dreimal so stark vertreten wie am Vormittag. Dazu gesellte sich nun auch ein wohlgemerkt übelriechender, wässriger Durchfall, welcher mir das ganze Klo versaute und selbst der Fliesenspiegel etwas abbekam. Ja, da müsst ihr jetzt durch. Wem es jetzt schon zu ekelig wird, sollte hier nicht weiter lesen. Aber ich denke, ihr wollt das niveaulose niveauvolle Geschreibsel weiter verfolgen.

Die Nacht war eine wahre Entlerrungsaktion, die mein Magen und Darm auch oft gemeinsam durchführten. Das Problem daran war, dass als dies das erste Mal passierte, ich noch kein Gefäß für den Mageninhalt bereitgestellt hatte und ich das ganze Bad von oben bis unten vollkotzte. Da ich sonst eigentlich immer glücklich darüber war ein Single zu sein, wünschte ich mir zu dieser Zeit doch ein Weibsbild an meine Seite, welche mir die Wohnung, vor allem das Bad, putzt - mir ein Süppchen kocht, halt alles das, was Frauen eben gerne so machen.

Nun gut, gehen wir wieder weg von dem Thema - Frauen und jene Tätigkeiten, welche sie am besten beherrschen.

Um drei Uhr in der Frühe legte sich dann zumindest der wohlgemerkt übelriechende, wässrige Durchfall, welcher mir die Fließen im Bad in eine Farbe verwandelte die dem Dalmatiner ähnlich kam. Die Übelkeit blieb leider bestehen!

Der Morgen, so gegen 8 Uhr, startete mit einem ausgesprochenen guten Gefühl im Magen- und Pobereich. Etwas benommen und ausgezehrt durch die viele Kackerei, machte ich mich nun auf dem Weg, um draußen an der frischen Luft etwas Energie zu tanken. Ein ganz großer Fehler, sollte sich wenig später herausstellen. Plötzlich, mitten auf dem Fußweg, verspürte ich wieder diesen Drang mir die Seele aus dem Leibe zu kotzen, und natürlich nicht zu vergessen, aus dem Poloch zu entledigen. Ich war zum Glück noch nicht allzu weit von meinem Heim entfernt, so ungefähr 200 Meter, und machte mich nun schnellstens auf, um dieses zu erreichen. Und ich hatte Glück! Mein überaus gestählter Körper ermöglichte es mir, in binnen kurzer Zeit meine Wohnung zu erreichen. Jedoch kam es zum Eklat auf dem Weg in Richtung Bad, welches wohlgemerkt durch meine abartige Kackerei zu einer unheimlichen Sauerei verkommen war. Ich spürte plötzlich, wie mir irgendetwas warmes das Bein hinunter lief. Mir war sofort klar was da los war und ich wünschte mir nun noch mehr eine Frau an meiner Seite!

An dieser Stelle dachte ich mir, ob es nicht besser ist einen Arzt aufzusuchen. Doch da der Kalender Samstag anzeigte, dachte ich mir, wartest du auf Montag und schaust, wie es dann aussieht mit der erbärmlichen Schweinerei. Und da es mir eigentlich so vom Wohlbefinden gar nicht so schlecht ging, werde ich auch nicht gleich tot umfallen, sollte ich keinen Arzt aufsuchen. Gesagt, getan, und schnell auf das Klo gerannt, damit der Rest noch aus meinem Darm entweichen konnte. Tja, viel kam da natürlich nicht mehr, da sich der größte Anteil im Flur und in meiner Hose verteilte. Schlimm war das aber nicht wirklich, da nur noch gelbliches, nicht mehr übelriechendes Material austrat. Und komischerweise war auch nach diesem Akt der Verwurstung endgültig schluss mit dem Darminfekt. Schon am Abend konnte ich wieder Nahrung zu mir nehmen und die nächste Nacht schlief ich wie ein Baby durch. Am nächsten Tag wachte ich gesund und munter auf und konnte auch schon wieder Bäume ausreisen. Am Abend dieses wunderschönen Tages, setze ich noch eine wohlgeformte Kackwurst in mein vollgesautes Klo, welches wenig später ein Putzmann sauber machen musste.

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