« Die Angst vor dem SchmerzAggressivität bei Kindern und Jugendlichen resultiert aus der Frustration nicht anerkannt und geliebt worden zu sein »

Die muslimische Aggression?

28.06.13

  18:07:00, von schnasti, 405 Wörter  
Kategorien: Meine Meinung, Politik, Gesellschaft

Die muslimische Aggression?

Häufig ist die Rede von übermäßiger Gewalt muslimischer Migranten. Auch gegenüber Frauen seien viele aus dieser Bevölkerungsgruppe nicht zimperlich, was Gewalt angeht. In den Medienanstalten liegt der Grund dieser Aggressivität in der Kultur des Islam, wo der Mann der Herr im Hause ist und über alles verfügt, was sich darin befindet. Aber der wirkliche Grund für eine erhöhte Aggression wird verschwiegen. Diese liegt womöglich in dem Emporheben und verhätscheln des männlichen Geschlechts in der Erziehung. Aber dies passiert nicht nur in der muslimischen Welt, sondern, und das auch Geschlechter unabhängig, hier in Deutschland in deutschen Familien. Der Anteil der Überbehütung bei Jungen fällt religionsbezogen in der muslimischen Welt natürlich höher aus.

Aber was passiert mit den Kindern? Das Emporheben, das erfüllen jeden Wunsches, führt natürlich zu der Haltung, immer alles bekommen zu müssen und das sofort. Passiert das nicht oder unzureichend, z.b. in einer späteren Beziehung mit einer Frau oder Mann, ist Wut und Aggression nicht selten, da der Umgang mit Kritik niemals stattgefunden hat und eine Regulierung der Emotionen nicht erlernt worden ist. Zudem bewirkt die Überbehütung eine Unselbständigkeit, alles wurde dem Kind zur Hand gereicht und abgenommen, was eine fürsorgliche Ummutterung im späteren Leben bedarf.

Die Verbindung zum Islam und seiner Tradition in der Erziehung macht den Fehler, dass die Frau einen niederen Stellenwert einnimmt und sich dieser Gedanke in den Köpfen der Söhne manifestiert. Die Überbehütung ist außerdem Grund für eine Ablehnung und Abneigung der Bindungsperson. Es wird daher keine normale, emotionale Bindung zwischen Mutter und Sohn aufgebaut, sondern nur eine auf Abhängigkeit basierende Bindung. Dies passiert auch dadurch, dass viele Frauen im Islam in der Familie eben keinen so großen Stellenwert wie Männer einnehmen und im Kindesalter wohl eher emotionale Vernachlässigung erfahren haben, da die volle Aufmerksamkeit dem Sohnemann gilt, womit diese späteren Mütter ebenfalls keine adäquate emotionale Erziehung vollziehen können.

Da der männliche Sprössling nun die Umgarnung seines Geschlechts und die ablehnende Haltung der weiblichen Geschwister bemerkt, durch die nicht emotionale Bindung zur Mutter ebenfalls eine falsche Empfindung des weiblichen Geschlechts vermittelt bekommt, ist die spätere Aggression bei nicht akzeptabler Haltung der Frau nicht verwunderlich. Aber auch allgemein scheint die Aggressivität erhöht, da Kritik an der Person nicht ertragen werden kann. Auch Zurückweisung führt zu Frustration, die sich in Aggression umwandeln kann. Das alles kann auch mit nicht muslimischen Kindern geschehen, aber ist dies eben einmal eine etwas andere Erklärung wie die aus dem Mainstream in Beziehung mit dem Islam.

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