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Der Rachefeldzug der emanzipierten Frauen

20.04.12

  15:50:00, von schnasti, 445 Wörter  
Kategorien: Satire, Brot und Spiele, Gesellschaft

Der Rachefeldzug der emanzipierten Frauen

Eines muss man(n) Familienministerin Schröder lassen. Sie hat mit ihrem Buch und ihrem Denken ihren weiblichen Kollegen eines voraus und zwar Grips. Genau deshalb ist auch die Reaktion der Presse- sowie Politlandschaft negativ angedacht und eine Demontage von Frau Schröder von Nöten. Wer den Weg der Inszenierungen verlässt, gilt als Schwarzmaler und Negativdenker. Kritisch sein, gerade im Umgang mit dem Thema Gender-Mainstreaming, ist ein klarer Verstoß gegen die Richtlinien der Neuzeit.

Dabei ist es doch offensichtlich, dass das Presse- und Politprogramm Feminismus ein Konstrukt darstellt und in die Hirne der wandelnden Wiedergänger eingepflanzt wird. Eine Doku-Soap sowie Gerichtsshow zugleich, wo Mann als eines der schlimmsten Monster ohne Verstand darstellt wird. Ein kleiner Hitler, der keine Juden, sondern Frauen hasst und ihnen nur das schlimmste wünscht. Unterdrückung, Ausbeutung und Unterwerfung ist des Mannes Anliegen an die damalige und heutige Frau.

Das Problem: viele Frauen glauben diesen Blödsinn. Dies äußert sich beispielsweise in der Weigerung der Namensübernahme bei der Heirat. Erst vor kurzem nannte ich meinen Cousin bei seinem alten Familiennamen. Dieser war noch nicht fertig ausgesprochen, schon kam eine äußerst penetrante Rüge seiner Frau. Im Grunde ist es vollkommen egal welchen Namen Mann oder Frau annimmt, darum geht es nicht. Es geht schlicht um dieselbe hierarchische Stellung, die viele konstruierte Emanzen heutzutage einnehmen wollen. Den Zepter der Macht in der Hand halten und diesen bei Bedarf auch mal schwingen können. Ein schönes Gefühl ist es, andere zu führen, zu erniedrigen und gegebenenfalls zu brechen, sodass das Opfer in der Abhängigkeit des Herrschers sich im Kreise dreht und kein Entkommen möglich ist. Das Resultat ist ein folgsamer, nichtssagender seniler Abnicker, der in einer Blase dahinvegetiert.

Doch nicht nur das ist das Resultat der eingebrachten, konstruierten Emanzipation der Frau in unsere Gesellschaft. Frau muss auch flexibler und wertvoller werden. Frau soll nicht zu Hause sitzen und das Kind erziehen, Essen kochen und auf ihren Mann warten, sondern ebenfalls Karriere machen und Geld erwirtschaften. Das Kind ist in staatliche Umerziehungslager zu stecken oder in Hände eines Schulabbrechers zu geben, der eine mehrwöchige Schulung zum Tagesvater absolviert hat. Ja, unsere neuen Erzieher und Erzieherinnen laufen kein Studium mehr durch, sondern werden in ein paar Wochen umgeschult. Der Staat kann sich Kitas schlicht nicht mehr leisten. Die Privatisierung spart und schafft Arbeitsplätze. Origineller ausgedrückt: Es werden teure Arbeitsplätze eingespart und billige geschaffen. Was kann schon ein kleiner Hauptschulabgänger großartig an Gehalt verlangen?

Gewinnbringend und nützlich ist meiner Meinung diese Orgie der Emanzipation. Zum anderen ein Rachefeldzug der ewig Unterdrückten. Denen kann man es vielleicht nicht einmal verübeln. Damals vom Vater geknechtet, unterdrückt und zum schweigen verdonnert, so kommt heutzutage ein verweichlichter Lückenbüßer gerade recht, um die damalige schwere Zeit zu verarbeiten.

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