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Der Mensch hält sich Hunde, um seinen Sklavenstatus nach unten weiterzureichen

27.10.11

  13:41:00, von schnasti, 364 Wörter  
Kategorien: Meine Meinung, Satire, Gesellschaft

Der Mensch hält sich Hunde, um seinen Sklavenstatus nach unten weiterzureichen

Ist euch eigentlich schon aufgefallen, dass der heutige Mensch genau der Spezies Hund ähnelt? Wie der Hund wird der Mensch auch an einer Leine gehalten, damit dieser nicht auf dumme Gedanken kommt. Ein Hund wird immer mit der Begründung an der Leine geführt, dass er andere Menschen nicht belästigt, oder seinem oft angeborenen Jagdtrieb nicht nachgeht, wenn ihm eine Tierfährte in die Nase gestiegen ist.

Ein Mensch wird auch an der Leine gehalten, damit er durch die nützliche Art der Sklavenhaltung keine Mitmenschen verletzt, ausraubt oder was auch immer. Doch genau dies gilt auch in Verbindung mit seinen Vorlieben, ähnlich dem Jagdtrieb des Hundes, die er schon längst durch den Leinenzwang verlernt und verdrängt hat, so wie der gezüchtete Pudel, der nur noch dazu da ist, um seinem Herrchen oder Frauchen ähnlich zu sehen. Doch ein weiterer Grund warum sich das Individuum Mensch speziell einen Hund anschafft, ist die Haltung dem gegenüber, wie er selbst gehalten wird. Er möchte selbst Macht von oben auf jemanden ausüben, nur um nicht als kompletter Verlieren dazustehen. Es ist eine Art entfliehen aus der Realität, damit das Machtspiel und die damit einhergehende Position der Verlierer, weitergereicht werden kann an jemanden, der sich verbal überhaupt nicht artikulieren und verteidigen kann.

Kurzerhand legt man demnach einen armen, treu doofen Hund, dem wir seit klein auf an uns binden und unsere Ideologien aufzwingen, ein Halsband um und spielen mit diesem das, was der Chef auf Arbeit mit dem Hundebesitzer spielt. Dieses schöne Spiel heißt für gewöhnlich: Ich habe das Leckerli. Ohne mich hast du nichts mehr zu fressen, du dummes Vieh. Dies gekoppelt mit etwas Herrschsucht und der Verbreitung von Angst, lässt Waldi und Herrchen arg brav auf ihren Arsch sitzen, ohne dabei auch nur einen leisesten Ton von sich zu geben.

So möchten wir den perfekten Hund haben. Ein Hund, der jeglichen eigenen Willen verloren hat. Der brav an der Leine neben dem Herrchen einmal am Tag um den Häuserblock geht, weil es weder eine Hundewiese, noch ein kleines Wäldchen in der Nähe gibt. Doch so ist das nun mal. Wenn es schon dem Besitzer schlecht geht, dann geht es diesem immer noch besser, wenn es anderen noch schlechter geht.

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