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Der inszenierte Arabische Frühling und die Seifenblase namens Demokratie

30.10.11

  16:17:00, von schnasti, 553 Wörter  
Kategorien: Meine Meinung, Politik, Wirtschaft

Der inszenierte Arabische Frühling und die Seifenblase namens Demokratie

Wie kommt ein Topkapitalist wie George Soros oder der in Geiselhaft durch die Finanzwirtschaft sitzende amerikanische Präsident Barack Obama, sowie Angela Merkel und andere Statisten, dazu, die antikapitalistische Bewegung Occupy Wallstreet zu unterstützen? Man mag ja meinen, dass diese irgendwie etwas weggetreten sind, wenn sie solche Bemerkungen machen. Doch eigentlich ist es nur verständlich, da diese Bewegung aus ihren eigenem Vorhaben entstand.

Um zu dieser Meinung zu gelangen, muss man gar nicht lange suchen. Der Suchbegriff ?Otpor!?, was so viel wie Widerstand bedeutet, und der dazugehörige Wikipedia-Eintrag, sagen dazu mehr als tausend Worte. Die Otpor-Aktivisten sind so ziemlich für jede Revolution zuständig, ob direkt durch sie selbst oder durch aufgesplittete Organisationen, die uns das letzte Jahrzehnt begleiteten. Unter anderem die Rosenrevolution 2003 in Georgien, die Orange Revolution 2004 in der Ukraine und selbst die Initiatoren der Revolution in Ägypten, die Jugendbewegung des 6. April, wurde durch Otpor stark beeinflusst.

Die im Jahr 2000 in Serbien durch Studenten gegründete Organisation wird finanziell - und sicherlich auch anderweitig - von den USA unterstützt, so auch durch die Open Society Institute International Renaissance Foundation, die wie angesprochen dem Multimillionär George Soros gehört. Mit dieser finanziellen Unterstützung kann die Organisation Netzwerke aufbauen und somit gezielt Kampagnen gegen die jeweilige vorherrschende Regierung vornehmen, wodurch die ?Revolution? in Gang kommt. Der gelungene Umsturz des Regimes geht oft mit einer angeblichen demokratischen Neuwahl einher, obwohl die Otpor-Organisation auch dort klare Anstrengungen unternimmt, einen pro westlichen Kandidaten empor sprießen zu lassen. Von wirklicher Demokratie, die oftmals das Hauptziel für die jeweilige Revolution darstellte, ist man immer noch weit entfernt.

Es wurde sozusagen nur eine Scheindemokratie aufgestellt, da der größte Teil der Bevölkerung die Bedeutung von Demokratie vor der Revolution wohl noch nicht kannte und eine erste Aufklärung der Bedeutung des Wortes die Menschen schnell auf die Straße getrieben haben dürfte. Im Glauben beflügelt, nach dem Sturz des Regimes würde endlich Demokratie herrschen und faire Wahlen stattfinden, lässt sich das Volk besonders gut manipulieren und der gewünschte Kandidat des Westens ist durch gezielte Public Relation schnell untergebracht, wenn es nicht sogar ein Anführer der Aktivisten selbst ist, der den Thron besteigt.

Doch eines hat der Westen nicht bedacht. Er hat in seinem imperialistischen Wahn vergessen, dass viele Menschen in Europa und den USA diese konstruierte Scheindemokratie längst durchschaut haben. Die schreienden Ägypter und Tunesier nach Demokratie, welche so oft im westlichen TV gezeigt wurden, machte den Menschen Mut. Als dann der Umsturz so locker leicht und flockig von einer Diktator in die ?Demokratie? mündete, wurde der Mut noch größer und die Menschen fingen an, in Europa und später auch in den USA und Deutschland, auf die Straßen zu gehen. Jedoch ist in Europa und den USA kein Wechsel vorgesehen. Es gibt keine Führer, keine großen Medienkampagnen gegen die Regierung, rein gar nichts. Das einzige was bleibt, ist die Manipulation, die die Qccupy-Bewegung in die Hände von radikalen oder Schein-Oppositionellen treibt.

George Goros ist dafür das beste Beispiel. Er hat die Scheindemokratie des arabischen Frühlings mitfinanziert und gibt in seinem Land denjenigen Zuspruch, die genau diese anprangern. Auch Angela Merkel versucht nun mit schönen bunten Fassaden die dahinter liegende, verstaubte und öde Wohnung zu verstecken, siehe die Einlenkung der CDU in der Mindestlohn-Debatte. Sollte es also zu einem Mindestlohn kommen, dann ist dieser selbst auch nur ein Scheinmindestlohn, um wie in der arabischen Welt die Bevölkerung freudig zu stimmen.

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