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01.11.11

  12:14:00, von schnasti, 337 Wörter  
Kategorien: Meine Meinung, Politik, Wirtschaft, Satire, Vielleicht Unsinn

Verschwörung - Griechenland-Referendum: Ein faules Ei inmitten der Volksabstimmung?

Kommt der Vorschlag des griechischen Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou, das Volk über das erneute Sparpaket abstimmen zu lassen, welches ein klares ?Ja? benötigt, um das nächste Hilfepaket zu erhalten, plötzlich aus heiterem Himmel?

Erste Theorie

Noch vor kurzem wurde unsere Kanzlerin gefeiert wie Der Pate unter kleinen Möchtegern-Gangster. Der Euro sowie Griechenland sind so gut wie gerettet, titelten wohlwollend unsere ach so stolzen Medien. Das Sparprogramm, welches wie erwähnt verabschiedet werden muss, um die nächste Tranche nach Griechenland fließen zu lassen, war so gut wie durch. Mit diesem Thema wurde letzte Woche unsere Kanzlerin empor gehoben, damit Sie demnächst niemand mit dem "Bankrott" Griechenlands in Verbindung bringen kann. Das gleiche gilt für die gesamte Troika.

Der Vorschlag von Ministerpräsident Giorgos Papandreou nun das Volk entscheiden zu lassen, ist demnach eine Schuldabwälzung auf das wütende Volk. Stimmen diese gegen dieses Paket, was fast wahrscheinlich erscheint, da diese ständigen Sparpakete ihnen langsam ihre Lebensgrundlage nehmen, ist der Bankrott perfekt und der wirklich Schuldige gefunden.

Man hat sich demnach intern geeinigt, um diesen ganzen Elend endlich ein Ende zu bereiten, will aber die Schuld von den wirklich Schuldigen auf andere abwälzen, weil somit die ganze EU und deren Währung infrage gestellt werden würde.

Zweite Theorie

Letzten Mittwoch, den 27.10.2011, stimmten die Abgeordneten im griechischen Parlament mit 154 Stimmen für das Sparpaket -141 stimmten dagegen. Vor dem Parlament demonstrierten hingegen hunderttausende Griechen gegen die Sparpolitik. Ein zweitägiger Generalstreik sollte der Regierung zeigen, wie Ernst den Demonstranten dieses Anliegen ist.

Daher könnte man vermuten, dass der Regierung langsam mulmig wird, wenn es weiter über die Köpfe des Volkes hinweg entscheidet. Kommt dieses Sparpaket, wächst der Zorn der Demonstranten ins unermessliche und ein Bürgerkrieg wäre nicht mehr auszuschließen. Geknüpft mit der Vertrauensfrage von Giorgos Papandreou und dem Referendum, will man die Wütenden beruhigen und hofft dabei dennoch auf eine Zustimmung des Sparpakets. Vielleicht ist man sich dem sogar sicher, dass die Mehrheit dem zustimmt und nimmt den Demonstranten somit den Wind aus den Segeln, weil diese sehen, dass die Mehrheit hinter dem Sparpaket und der EU steht.

  10:49:00, von schnasti, 686 Wörter  
Kategorien: Meine Meinung, Politik, Wirtschaft

Mindestlohn: Königin Merkel hat gesprochen

Jetzt geht dieses Endlos-Gebrabbel um den Mindestlohn wieder los und unsere obrigkeitshörigen Medien zerreißen sich die Mäuler über hirnlose entsendete Phrasen ihrer Könige, anstatt einmal kritische Fragen zu stellen in Bezug auf dieses inszenierte Wahlfängerprogramm.

Klar, plötzlich lenkt Angela Merkel ein und möchte ganz plötzlich, wie aus heiterem Gehirnhimmel, einen Mindestlohn. Die Zeitungen titeln mit Begeisterung, dass Angela Merkel ein Mindestlohn durchsetzen möchte und im Text steht wiederum ganz was anderes. Dort möchten sich nämlich die Gewerkschaften und Arbeitgeber bitte darum kümmern und nicht die Kanzlerin selbst. Und was das bedeutet, kann man schön an dem überaus großzügigen Mindestlohn in der Zeitarbeit betrachten, wo der überaus hochbezahlte Leiharbeiter immer noch staatliche Stütze benötigt, damit die ach so armen Leihfirmen nicht pleite gehen.

Dieser inszenierte Blödsinn ist kaum noch auszuhalten. Das muss man sich einmal überlegen. Wenn zum Beispiel andere Parteien einen Mindestlohn fordern, dann schreibt keine einzige Zeitung irgendetwas darüber. Kaum entfleucht der Kanzlerin mit im Rücken gekreuzten Fingern dieses Wort, fangen die Geiseln namens Medien so an zu schreiben, wie die fleißigen Bienen im Frühjahr anfangen Nektar zu sammeln, um später ihre Königin mit süßen Honig zu versorgen.

Dann dieser aberwitzige Bezug auf die jeweilige Höhe des Mindestlohnes. Es ist eine Frechheit diese Zahlen überhaupt in den Mund zu nehmen und im Gegenzug diesen ?Vorstoß? zu preisen. Man sollte sich schämen, von 6,80 Euro die Stunde zu sprechen und danach so zu tun, als wäre das ein gigantischer Fortschritt in dieser Debatte. Bei 10,00 Euro müsste man anfangen, so und nicht anders! Leider würde auch das nichts bringen,weil sich die Wirtschaft sehr schnell darauf einschießen und den Leuten mit teureren Produkten das mehr verdiente Geld wieder aus dessen Taschen ziehen würde. Diese ganze Debatte, egal aus welchem Lager, ist eine Fata Morgana der Wirtschafts- und Finanzelite und dient allein als Beruhigungspille, um den zunehmenden Unmut ,welcher sich immer mehr und überall breit macht, zu besänftigen. Wann begreift es der Bürger endlich, dass es nicht um das Wohl des Volkes, sondern um das der Wirtschaft geht? Der Wirtschaft muss es gut gehen, nicht dem Bürger. Deshalb wird auch den Banken, Versicherungen und anderen Gläubigern das Geld in Nullkommanichts in den Hintern geblasen und die Politik diskutiert immer wieder über einen ?Mindestlohn?.

Ein weiteres Schauspiel, was jene Konsorten immer wieder zu dieser Debatte abziehen, ist die Preissteigerungen von Produkten und Dienstleistungen, welche dann der Bürger nicht zahlen möchte, weil diese wegen einem Mindestlohn zu teuer werden. Diese Schwärmereien zeugen ebenfalls von dieser Obrigkeits- und Systemhörigkeit. Entweder der Unternehmer kann seinen Angestellten so entlohnen, dass dieser von seinem Gehalt leben kann, oder es ist einfach kein Unternehmen, sondern ein Scheinunternehmen, was auf die Lohnsubventionierung des Staates angewiesen ist. Dann diese Leihfirmen, die jährlich Milliarden auf Kosten ihrer Angestellten und der Gemeinschaft ins Trockene bringen und sich ins Fäustchen lachen. Diese Minilöhne sind es, die die Bürger dazu veranlassen, das Geiz ist geil Prinzip zu benutzen. Es wird so dargestellt, als sei der Bürger der Schuldige. Das Opfer wird zum Täter Prinzip funktioniert immer noch am besten, um von seinen eigenen Machenschaften abzulenken.

Die Umverteilung ist ein weiteres Problem, da niemand etwas vom Kuchen abgeben möchte. Die Mittelschicht stöhnt immer, als würden sie verhungern und die Reichen bezahlen ja eh schon alles. Hört man eigentlich den normalen Arbeiter irgendwann, irgendwo einmal jammern? Also in den Medien nicht, dort geht das Thema ?Volk? allenfalls zwischen Lobeshymnen auf große Politiker und Wirtschaftswunderkinder unter. Der kleine Mann hat auch gar keine Zeit zum jammern, da er seine meiste Zeit damit verbringt, für sich und seine Familie ein paar Brotkrümmel zu sammeln, um überhaupt über die Runden zu kommen. Das ist der versprochene Wohlstand. Wohlstand auf Kosten von Familie, Freunde und Wohlbefinden, was eigentlich viel wichtiger ist, als diese bunten bedruckten Scheine, die allenfalls zum Po abwischen dienlich und nützlich sind. Es ist eine Schande, wie die Politik, Gewerkschaften und die Arbeitgeber überhaupt noch darüber diskutieren, ob ein Mindestlohn nötig ist. Ein Mindestlohn ist eigentlich nicht nötig, sondern ein angemessener Lohn, der alle Lebenshaltungskosten und einige kleine Vergnüglichkeiten abdeckt, solange ein Arbeitnehmer einer 40 Stundenwoche nachgeht! Alles andere ist ganz einfach eine Bereicherung auf Kosten anderer!

30.10.11

  16:17:00, von schnasti, 553 Wörter  
Kategorien: Meine Meinung, Politik, Wirtschaft

Der inszenierte Arabische Frühling und die Seifenblase namens Demokratie

Wie kommt ein Topkapitalist wie George Soros oder der in Geiselhaft durch die Finanzwirtschaft sitzende amerikanische Präsident Barack Obama, sowie Angela Merkel und andere Statisten, dazu, die antikapitalistische Bewegung Occupy Wallstreet zu unterstützen? Man mag ja meinen, dass diese irgendwie etwas weggetreten sind, wenn sie solche Bemerkungen machen. Doch eigentlich ist es nur verständlich, da diese Bewegung aus ihren eigenem Vorhaben entstand.

Um zu dieser Meinung zu gelangen, muss man gar nicht lange suchen. Der Suchbegriff ?Otpor!?, was so viel wie Widerstand bedeutet, und der dazugehörige Wikipedia-Eintrag, sagen dazu mehr als tausend Worte. Die Otpor-Aktivisten sind so ziemlich für jede Revolution zuständig, ob direkt durch sie selbst oder durch aufgesplittete Organisationen, die uns das letzte Jahrzehnt begleiteten. Unter anderem die Rosenrevolution 2003 in Georgien, die Orange Revolution 2004 in der Ukraine und selbst die Initiatoren der Revolution in Ägypten, die Jugendbewegung des 6. April, wurde durch Otpor stark beeinflusst.

Die im Jahr 2000 in Serbien durch Studenten gegründete Organisation wird finanziell - und sicherlich auch anderweitig - von den USA unterstützt, so auch durch die Open Society Institute International Renaissance Foundation, die wie angesprochen dem Multimillionär George Soros gehört. Mit dieser finanziellen Unterstützung kann die Organisation Netzwerke aufbauen und somit gezielt Kampagnen gegen die jeweilige vorherrschende Regierung vornehmen, wodurch die ?Revolution? in Gang kommt. Der gelungene Umsturz des Regimes geht oft mit einer angeblichen demokratischen Neuwahl einher, obwohl die Otpor-Organisation auch dort klare Anstrengungen unternimmt, einen pro westlichen Kandidaten empor sprießen zu lassen. Von wirklicher Demokratie, die oftmals das Hauptziel für die jeweilige Revolution darstellte, ist man immer noch weit entfernt.

Es wurde sozusagen nur eine Scheindemokratie aufgestellt, da der größte Teil der Bevölkerung die Bedeutung von Demokratie vor der Revolution wohl noch nicht kannte und eine erste Aufklärung der Bedeutung des Wortes die Menschen schnell auf die Straße getrieben haben dürfte. Im Glauben beflügelt, nach dem Sturz des Regimes würde endlich Demokratie herrschen und faire Wahlen stattfinden, lässt sich das Volk besonders gut manipulieren und der gewünschte Kandidat des Westens ist durch gezielte Public Relation schnell untergebracht, wenn es nicht sogar ein Anführer der Aktivisten selbst ist, der den Thron besteigt.

Doch eines hat der Westen nicht bedacht. Er hat in seinem imperialistischen Wahn vergessen, dass viele Menschen in Europa und den USA diese konstruierte Scheindemokratie längst durchschaut haben. Die schreienden Ägypter und Tunesier nach Demokratie, welche so oft im westlichen TV gezeigt wurden, machte den Menschen Mut. Als dann der Umsturz so locker leicht und flockig von einer Diktator in die ?Demokratie? mündete, wurde der Mut noch größer und die Menschen fingen an, in Europa und später auch in den USA und Deutschland, auf die Straßen zu gehen. Jedoch ist in Europa und den USA kein Wechsel vorgesehen. Es gibt keine Führer, keine großen Medienkampagnen gegen die Regierung, rein gar nichts. Das einzige was bleibt, ist die Manipulation, die die Qccupy-Bewegung in die Hände von radikalen oder Schein-Oppositionellen treibt.

George Goros ist dafür das beste Beispiel. Er hat die Scheindemokratie des arabischen Frühlings mitfinanziert und gibt in seinem Land denjenigen Zuspruch, die genau diese anprangern. Auch Angela Merkel versucht nun mit schönen bunten Fassaden die dahinter liegende, verstaubte und öde Wohnung zu verstecken, siehe die Einlenkung der CDU in der Mindestlohn-Debatte. Sollte es also zu einem Mindestlohn kommen, dann ist dieser selbst auch nur ein Scheinmindestlohn, um wie in der arabischen Welt die Bevölkerung freudig zu stimmen.

27.10.11

  18:28:00, von schnasti, 456 Wörter  
Kategorien: Meine Meinung, Politik, Wirtschaft, Satire, Brot und Spiele, Medienmanipulation, Gesellschaft

Manipulation: Die gewollte Politikverdrossenheit

Wenn ich mich so in den Reihen meines Freundes- und Familienkreis umsehe, dann sind circa 90 Prozent davon absolut nicht an dem Thema Politik und Wirtschaft sowie Medien interessiert und das bei einer normalen bis höher gebildeten Gruppe. Jetzt mag man meinen, dass jeder andere Interessen hat, als der andere. Das mag zum Teil stimmen, jedoch glaube ich, dass hängt oft mit ganz anderen Dingen zusammen, als der allgemeinen Desinteresse eines Themas gegenüber.

Solange ich mich zurück erinnern kann, wurde mir eingeredet, dass das Thema Politik äußerst langweilig und öde ist. Das hat man so oft gehört, dass ein regelrechtes Grausen in einem aufkam, als dieses Thema irgendwo auftauchte. Schauen wir uns außerdem unsere meistgelesenen Tageszeitungen so an, dann ist in diesen der Politik und Wirtschaft vielleicht eine Seite gewidmet, wobei die seichte Unterhaltung fast die ganze Zeitung umfasst, obwohl selbst die eine Seite Politik der geistigen Umnachtung der Unterhaltung gleichkommt.

Also sind die geistig umnachteten, mit viel Konfetti und Emotionen geladenen Medien genau jene, die solche Situationen auslösen. Zwar meinen sie sich dem Publikum nur anzupassen, aber auch das ist ein allgemeiner Irrglaube. Dem Menschen wird einfach nur das vorgesetzt, was ihm in seiner alltäglichen geistigen und emotionalen Haltung anspricht. Diese Haltung dürfte im Alltag von Stress, Müdigkeit, Angst und Druck durchzogen sein. Diese Wehleiden werden mit seichtem Gelalle gelindert und nicht mit weiteren schockierenden Geschehnissen, wie das Ansehen von Angela Merkel und die stumpfsinnigen Aussagen dessen, welche der Bürger sowieso nicht versteht, weil er sie ebenfalls gar nicht verstehen soll. Selbst wenn sich jemand dafür interessiert, wird er nur die Hälfte, wenn überhaupt, verstehen, weil es ihm niemand richtig erklärt.

Gestern sagte Dr. Gregor Gysi im Bundestag: ?Das Parlament habe die Freiheit, die Bürger zu verunsichern und zu blenden?. Wortwörtlich stimmt das nun nicht, aber so ungefähr müsste es hinhauen. Bei solchen Aussagen müsste gleich eine Falltür hinter dem Rednerpult aufgehen und der jeweilige Politiker ist für immer verschwunden. Solche Aussagen sind ernst gemeint und ich glaube, auch wenn Gregor Gysi sich mahnend dem gegenüber äußerte, würde er die selben Methoden anwenden, wenn er nur in einer anderen Position säße. Wo kommen wir denn nur hin, besser gesagt, wo sind wir denn angekommen, wenn solche Zustände in einem Parlament herrschen, welches seine Bürger nicht blenden, sondern gerade davor schützen sollte, dass die Bürger nicht geblendet und verarscht werden. Was sind das für Leute, die über uns entscheiden? Wachen wir endlich auf, oder schlafen wir immer noch tief und fest?

Wir schlafen weiter, weil die Politikverdrossenheit einhergeht mit unseren Lebensumständen, welche genau von diesen Leuten geschaffen wurden, die nicht für das Volk, sondern gegen das Volk regieren. Wir sind kein Volk mehr, sondern eine Horde lebloser sowie gedankenloser Fracks, welche sich gezielt lenken und blenden lassen.

  13:41:00, von schnasti, 364 Wörter  
Kategorien: Meine Meinung, Satire, Gesellschaft

Der Mensch hält sich Hunde, um seinen Sklavenstatus nach unten weiterzureichen

Ist euch eigentlich schon aufgefallen, dass der heutige Mensch genau der Spezies Hund ähnelt? Wie der Hund wird der Mensch auch an einer Leine gehalten, damit dieser nicht auf dumme Gedanken kommt. Ein Hund wird immer mit der Begründung an der Leine geführt, dass er andere Menschen nicht belästigt, oder seinem oft angeborenen Jagdtrieb nicht nachgeht, wenn ihm eine Tierfährte in die Nase gestiegen ist.

Ein Mensch wird auch an der Leine gehalten, damit er durch die nützliche Art der Sklavenhaltung keine Mitmenschen verletzt, ausraubt oder was auch immer. Doch genau dies gilt auch in Verbindung mit seinen Vorlieben, ähnlich dem Jagdtrieb des Hundes, die er schon längst durch den Leinenzwang verlernt und verdrängt hat, so wie der gezüchtete Pudel, der nur noch dazu da ist, um seinem Herrchen oder Frauchen ähnlich zu sehen. Doch ein weiterer Grund warum sich das Individuum Mensch speziell einen Hund anschafft, ist die Haltung dem gegenüber, wie er selbst gehalten wird. Er möchte selbst Macht von oben auf jemanden ausüben, nur um nicht als kompletter Verlieren dazustehen. Es ist eine Art entfliehen aus der Realität, damit das Machtspiel und die damit einhergehende Position der Verlierer, weitergereicht werden kann an jemanden, der sich verbal überhaupt nicht artikulieren und verteidigen kann.

Kurzerhand legt man demnach einen armen, treu doofen Hund, dem wir seit klein auf an uns binden und unsere Ideologien aufzwingen, ein Halsband um und spielen mit diesem das, was der Chef auf Arbeit mit dem Hundebesitzer spielt. Dieses schöne Spiel heißt für gewöhnlich: Ich habe das Leckerli. Ohne mich hast du nichts mehr zu fressen, du dummes Vieh. Dies gekoppelt mit etwas Herrschsucht und der Verbreitung von Angst, lässt Waldi und Herrchen arg brav auf ihren Arsch sitzen, ohne dabei auch nur einen leisesten Ton von sich zu geben.

So möchten wir den perfekten Hund haben. Ein Hund, der jeglichen eigenen Willen verloren hat. Der brav an der Leine neben dem Herrchen einmal am Tag um den Häuserblock geht, weil es weder eine Hundewiese, noch ein kleines Wäldchen in der Nähe gibt. Doch so ist das nun mal. Wenn es schon dem Besitzer schlecht geht, dann geht es diesem immer noch besser, wenn es anderen noch schlechter geht.

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