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12.03.12

  17:53:00, von schnasti, 530 Wörter  
Kategorien: Meine Meinung, Vielleicht Unsinn, Gesellschaft

PI - Politically Incorrect ? Die ideologisch Korrekten

In letzter Zeit scheint der Vormarsch der grünen und roten Gutmenschen enorm an Geschwindigkeit zuzunehmen. In gewissen Kreisen der ideologisch korrektesten Fraktion im Netz ist neben der Moslem-Invasion wohl auch eine Invasion aus dem All am Gange, wobei immer mehr rote und grüne Männlein hier in diesem Land als Wölfe im Schafspelz unter die Bevölkerung gemischt werden. Es ist zudem äußerst spannend, wie die gegen den Mainstream agierenden, proamerikanisch denkenden Korrekten glauben, gegen den Mainstream zu sein.

Eigentlich ist das was PI (Politically Incorrect) demonstriert genau das, was sich Mainstream nennt. Eine klare, gerade Linie, ohne Kreuzungen und Biegungen. Schuldig ist die gegenteilige Ideologie. Derjenige, der nicht dem gleichen Muster entspricht, ist politisch, religiös und ideologisch in das gegnerische Lager einzuordnen und somit, solange er kein Moslem ist, ein grün-linker Gutmensch. Schon hier fängt die Mainstream-Propaganda an zu wirken. Der Begriff ?Gutmensch? ist nämlich ein etablierter, denunzierender Begriff der vorherrschenden Kaste, welche damit politische Gegner sowie nicht passende Meinungen ins lächerliche zieht. Somit wird jede abweichende Meinung politisch gutmenschlich interpretiert. Das ist Mainstream und Manipulation in Reinkultur.

Das Projekt Politically Incorrect kommt deshalb, und ironischerweise, genau der Couleur zugute, wogegen es eigentlich vorzugehen versucht, oder vorgaukelt zu sein. Dabei muss natürlich die Ausländerfrage beiseite, und die politische Frage vorgezogen werden. Angela Merkel dürfte sich, trotz feindseliger Stimmung ihr gegenüber, die Finger reiben. Angela Merkel ist nämlich kein links-grüner Gutmensch, sondern christlich, proamerikanisch und proisraelisch opportun. Wir müssen uns eigentlich nur vor Augen führen, warum eine proamerikanische Vereinigung gegen eine Partei wie die CDU sein soll, wenn diese die proamerikanischste Vereinigung überhaupt darstellt. Warum ist eine Vereinigung wie Politically Incorrect gegen den ESM, wenn genau dieser auf amerikanischen Interessen und Mustern basiert?

Vielleicht ist die Frage ganz einfach zu beantworten. Angela Merkel zum Beispiel ist nicht pro Sarrazin und deshalb nicht ideologisch korrekt. Man schimpft gegen links-grüne Gutmenschen, schließt aber ideologisch korrekte Helfer wie Thilo Sarrazin (SPD) aus diesem Gutmenschenkreis aus. Angela Merkel wird dadurch aber nicht geschwächt, im Gegenteil. Angela Merkel ist nicht der Buhmann der ideologisch Korrekten, sondern die links-grünen, antiamerikanischen Moslemliebhaber. Das ist das, was Die Mitte, und demnach auch Angela Merkel, benötigt. Es ist der ideologisch propagierte Kampf zwischen links und rechts. Der Kalte Krieg der neuen alten Zeit. Das Ausstechen der Gegner durch ideologisch verblendete Schreier, die sich irgendwann gegenseitig an den Hals springen.

Ein weiterer, politisch inkorrekter Aspekt ist die schleichende Antiamerikanisierung in der deutschen Mainstream-Presse. Nur welche Presse ist hier gemeint? Vielleicht die merkelische, proamerikanische, neoliberale Springer-Presse, die gerne mal die selben Zügel der ideologisch Korrekten in die Hand nimmt und damit die meisten Bürger erreicht, weil diese sowieso die einzig wirkliche Tageszeitung durch Aktienhaltung kleinere Verlage darstellt und somit gar keine andere Meinung gebildet werden kann? Oder die ebenso merkelische, proamerikanische Bertelsmann, beziehungsweise Burda-Presse, die den Rest inne hält? Wo sitzen also die Öko-Kommunisten, die täglich kommunistisch-grüne Parolen Millionen von Bürgern entgegen bringen?

In der Politik dasselbe. Wo sind hier links-grüne Tendenzen zu verzeichnen? Vielleicht der Spritpreis oder die Agenda 2010? Das sind meiner Meinung gesamtheitliche Auswirkungen des Systems. Lebensmittel und Lebenshaltungskosten werden immer teurer. Sind das vielleicht auch Konstrukte links-grüner Politik? Oder die Hartz-IV-Reform, die durch Sanktionen und Medienpropaganda proamerikanischer nicht sein kann?

10.03.12

  15:59:00, von schnasti, 240 Wörter  
Kategorien: Meine Meinung, Satire, Medienmanipulation, Gesellschaft

Bild-Girl-Verbannung: Der skandalöse Nullskandal

Der angeblich so weitreichende Skandal über die Verbannung des Bild-Girls von Seite 1 ging einmal so richtig nach hinten los. Die Aufmachung der Inszenierung des Springer-Blattes ?Bild? suggerierte zwar große Betroffenheit und Diskussionen bis in die tiefsten Unterforen des World-Wide-Web, doch am Ende verpuffte diese Seifenblase schneller als gedacht, da wahrscheinlich den meisten klar wurde, dass das schlüpfrige Dasein einer finanziell notleidenden Dame nur in den Mittelteil der angeblich meistgelesenen Tageszeitung verfrachtet wird.

Demnach kann von Trauer und Verbannung keine Rede sein und schon gar nicht von einer Diskussion bis in die Politik. Denn dort hat angeblich ein dienlicher FDP-Lobbyist große Sprüche geschwungen und etwas von: ?Auf den Inhalt kommt es an!? - gefaselt. Dabei kann man sich kaum vorstellen, dass ein Politiker so etwas ernst meint. Wirklicher Inhalt in dem staatstreusten Medium Deutschlands? Natürlich kommt solch ein Satz aus Regierungskreisen. Ein abgesandter Schreier der merklelischen Liga, die genau durch solche Medien überhaupt erst gewählt wurde. Durch ständige sich wiederholende Hofberichterstattung macht man es diesen Individuen überhaupt erst möglich zu regieren.

Deshalb sollte hier eher von weniger bis gar kein Inhalt gesprochen werden. Zu viel Inhalt, der vielleicht sogar noch aufklärend wirken würde, wäre das Ende der Liga der außergewöhnlichen Merkel. Der beste Inhalt solcher Diktiersprachrohre für unmündige Bürger ist und bleibt ein hübsch anzusehendes Mädchen, was nichtssagend jedem Mann vollkommen entblößt anlächelt. Alles andere ist mit Mr. Hankey zu vergleichen, obwohl selbst das noch eine Beleidigung für den spaßigen Weihnachtskot darstellt.

09.03.12

  08:54:00, von schnasti, 287 Wörter  
Kategorien: Meine Meinung, Satire, Gesellschaft

Weltfrauentag: Was Frauen wirklich wollen

Gleichheit und Gleichberechtigung ist doch langweilig, und nicht zu vergessen: kommunistisch! Wenn Frauen auf eine Ebene mit den Männern gestellt werden sollen, dann fordern Sie doch genau das, was vorher der autoritäre Mann forderte, nämlich die totale Unterwerfung. Wollt ihr die totale Unterwerfung, Männers?

Ich kann die Frauen auf einer Art verstehen. Wer jahrelang so arg dolle von deutschen Männern geknechtet und ausgepeitscht wurde, der möchte seine Peiniger ebenfalls einmal so richtig knechten und auspeitschen. Frau hatte es schon wirklich schwer in der Zeit, wo die Emanzipation der Frau noch keine Frau, beinahe hätte ich das ?Fr? durch ein ?S? verwechselt, wirklich interessierte. Wo Frau noch Frau war, und wohlwollend den Herd als ihr liebstes Spielzeug betrachtete. Wo der Besen noch elegant durch das Wohnzimmer flog und Frau dabei Lobeshymnen auf ihren Ernährer summte. Doch was ist eigentlich der Grund dafür, dass Frau jetzt plötzlich den Besen beiseite legt und den liebevollen Herd durch gewisse andere Spielzeuge austauscht?

Weil Frau endlich auf den Bau will und schwere Baumaterialien schleppen möchte. Sie will endlich unter Tage Braunkohle mit der Spitzhacke abbauen. Frau will endlich einmal bei 50-60 Grad am Hochofen im Stahlwerk stehen und dabei stinken wie ein Iltis. Frau will einen Schwerlasttransport ohne irgendwo anzuecken durch ein Dorf mit zwei Meter breiten Straße bringen. Frau will Pferdeflüsterin werden. Frau will stärkster Mann der Welt werden. Und zu guter Letzt: Frau will eine Zeitmaschine bauen und Hitler vor dessen Machtübernahme töten!

Ich glaube, dass will Frau nicht wirklich. Aber so einen Posten in einer Führungsetage mit sechsstelligem Jahresgehalt dürfte genehm sein. Genehm dürfte auch ein dummer Junge sein, der so verweichlicht ist und nun genau das mit sich machen lässt, was Frau jahrelang durch einen gesellschaftlich Indoktrinierten erdulden musste.

  08:52:00, von schnasti, 415 Wörter  
Kategorien: Meine Meinung, Satire, Gesellschaft, Facebook

Facebook down, Mensch down

Es ist sagenhaft, was ein einstündiger Ausfall eines Netzwerks wie Facebook für große Wellen schlägt. Diese Idiotie zeigt, wie abhängig der Mensch von so banalen Dingen wie Facebook gemacht wird. Der einstündige Ausfall des angeblich sozialen Netzwerk hat gezeigt, wie verzweifelt wir Menschen uns an Dinge klammern, die wir durch die Gewohnheit in unserem Alltag verankert haben. Das Prinzip: Ich könnte ja etwas verpassen, funktioniert so ziemlich überall und zwingt eine Person zu Dingen, zu denen sie eigentlich nicht unbedingt bereit ist.

Der Gruppenzwang spielt ebenfalls eine ausschlaggebende Rolle. Dort wo sich viele Menschen tummeln, zieht es andere Menschen magisch an. Gerade junge Menschen, die die Welt erleben möchten, sind diesem Unterfangen willenlos ausgeliefert. Ein krankes Mädchen, was am Samstagabend nicht mit in die Disco kann, wird sich des öfteren die Frage stellen, was denn so alles passiert wäre, wenn sie heute Abend mit in die Disco gegangen wäre. Sie könnte ja etwas verpassen, obwohl jeden Samstag dasselbe passiert.

Und nun ein anderes Szenario. Ein Freundeskreis verabredet sich zu einem feuchtfröhlichen Abend in einer Diskothek. Absurderweise stehen alle Beteiligten zur selben Zeit vor verschlossenen Türen, egal welche Diskothek sie auch ansteuern. Dasselbe passiert ihnen, als sie beschließen, einen Video- oder Kneipenabend als Alternative zu versuchen. Alle Kneipen und Videotheken zu, TV und Internet tot. Und hier verlassen wir die jungen Leute und beziehen uns nun auf die gesamte Gesellschaft. Was machen wir ohne Internet, PC, TV, Kneipen und Diskotheken? Wir sind ohne diese Gewohnheiten eine Nullnummer. Wir kommen uns ohne diese Gewohnheit hilflos und verlassen vor. Eines dieser Konstrukte muss es am Samstagabend unbedingt sein!

Ebenso erging es vielen Usern am Morgen des 7.03.2012 mit Facebook. Der alltäglich morgendliche Erguss seiner Freunde betrachten, das ein oder andere ?gefällt mir? verteilen sowie sich eines erhoffen war an diesem Morgen nicht gegeben. Der geprägte Facebook-User wurde aus seinem Alltag und seiner Gewohnheit gerissen und wusste weder ein noch aus. Er konnte sich nicht mehr mitteilen und vor allem sich keine Bestätigung mehr einholen. Das Belohnungssystem, was im Alltag kaum noch mit positiven Taten genährt wird, ist durch den Ausfall auf Null gefahren, ebenso wie der User selbst, der nach dem Kollaps seines System nach Antworten sucht, warum dieses denn für eine Stunde nicht erreichbar war.

Überglücklich war der User dann, als er wieder den Stuhlgang, der oft nicht mehr in der Toilette, sondern auf Facebook abgeladen wird, seiner Freunde betrachten, nach Farbe, Geruch und Konsistenz einordnen und dabei wohlwollend und voller Energie endlich wieder den ?gefällt-mir-knopf? betätigen konnte.

Schlagworte: facebook, gesellschaft
  08:48:00, von schnasti, 1008 Wörter  
Kategorien: Meine Meinung, Wirtschaft, Gesellschaft, Google

So könnte das Leistungsschutzrecht für Presseverleger aussehen

Spätestens seit Montagmorgen steht das Leistungsschutzrecht für Verlage wieder in der Debatte, da der am Sonntag getagte Koalitionsausschuss nun endgültig grünes Licht für diesen Entwurf signalisierte. Doch wie so oft bleiben viele Fragen offen. Sollten diese Fragen weiter offen bleiben, und das bis über die Einführung des Leistungsschutzrechts hinaus, dann Prost Mahlzeit!

Denn dann gilt der gleiche Irrsinn wie bei der Eintreibung der GEZ-Gebühren: Das Gerät ist vorhanden und deshalb muss gezahlt werden! Genau das sagt die derzeitige Formulierung des Koalitionsausschusses über die Gebühreneintreibung der Verlage, die ihr Urheberrecht, womöglich nur auf Informationen beruhend, durch Monopolbildung stärken möchten.

Zwar signalisiert hier die Koalition aus CDU/CSU und FDP, dass Privatpersonen nicht davon betroffen seien, doch die Wirklichkeit könnte da etwas anders aussehen. Die Frage die hier gestellt werden muss, ist die, wie eine gewerbliche Nutzung festgelegt wird. Die Rede ist jetzt von Zitaten und Auszügen. Doch dies kann, wenn das jene Kriterien für eine Abgabe darstellen, der Autor einer Internetseite einfach weglassen, sollte er sich einem Text eines Verlags bedienen, um daraus eine News zu gestalten. Keiner weiß wirklich, ob hier die reine Information, sozusagen das Umformulieren von medialen Informationstexten gemeint ist.

Und genau das muss eigentlich der Fall sein, da sonst das Leistungsschutzrecht seinen Sinn verfehlt, da wie erwähnt Auszüge und Zitate ebenfalls anders gestaltet, oder ganz einfach gelöscht werden könnten und somit aus dem Kriterium zur Abgabe fallen würden. Demnach ist das Leistungsschutzrecht nur sinnvoll, wenn die Abgabe nach dem Modell der GEZ oder GEMA funktioniert. Blogs und Internetseiten, die aus Informationen der Presse Texte verfassen, gibt es zu genüge. Und selbst hier fällt auch der private Blog darunter, sollte dieser auch nur annähernd einen Werbebanner enthalten.

Eine verzerrte Wahrnehmung haben auch die User, welche glauben, Google würde dann die Verlage einfach aus dem Index nehmen, da sie Google verpflichten, eine Abgabe zu leisten. Doch so weit haben die Verlage doch längst gedacht. Diese sind doch genau darauf bedacht, dass dies nicht passiert. Der ganze Sinn der Aktion würde verfallen, sollte Google die großen Verlage aus dem Index kicken. Der Hauptgrund des Leistungsschutzrechts ist im allgemeinen der Index, vor allem aber der Algorithmus, der noch vor Kurzem ein ausgeglichenes Bild auf Seite eins darstellte und schon jetzt zu einem Einheitsbrei, zugegeben nur bei bestimmten Themen, verkommen ist.

Dr. Hubert Burda sagte 2009 ähnliches. Ihm ging es schlicht um die Positionierung von anderen Webseiten, wobei sich deren Autoren Informationen durch Presseverlage beschaffen, daraus News erstellen und dann durch gute Positionierungen in der Suche gefunden werden, was wiederum bedeutet, sollten sie Werbung integriert haben, dass diese Autoren durch kostenlose Inhalte der Verlage profitieren, indem sie Geld durch Werbeeinnahmen verdienen. Doch unisono geht diese Forderung damit, dass Verlage ebenso die ersten Positionen inne halten müssen. Dabei geht es nicht um das Urheberrecht, sondern um selbst erstellte Werke, die aus Informationen der Presseverleger stammen. Das ist das wirklich Gefährliche an der ganzen Sache. Die Verlage wollen unbeliebte Konkurrenz mit einem Fingerschnipp ausmerzen.

Es geht hier konkret vielleicht gar nicht um Google selbst. Ich glaube auch kaum, dass Google etwas gegen eine kleine Abgabe Einwende hätte, da das Leistungsschutzrecht sicherlich nicht an den Einnahmen prozentual fest gemacht, sondern pauschal abgegolten werden soll. Auch der Vorstandsvorsitzende der Axel-Springer AG, Mathias Döpfner, schimpft in seinen Argumenten nicht wirklich gegen Google. Seine Argumentation beruft sich ebenfalls an der Gratiskultur, die durch das Web entstanden sein soll. Und da wir jetzt noch gratis zitieren dürfen, hier zwei bemerkenswerte, schaurig gruselige Zitate des Herrn Döpfner zu dem Thema Leistungsschutzrecht: ? Die verbreitete Gratiskultur im Netz ist ein Missbrauch der Freiheit, der die Freiheit selbst bedroht.? und ?Warum bedroht dieser Missbrauch die Freiheit? Weil das Angebot schrumpfen wird und dadurch die Auswahl sinkt.? (Quelle)

Und genau dieses Verhalten würde mich jetzt dazu verpflichten, Leistungen abzutreten, da ich ein Medium zitiert und ich auf meiner Internetseite Werbung integriert habe. Ich muss aber hier mein selbst erstelltes geistiges Eigentum mit Fakten untermauern, da sonst das Geschriebene wenig Sinn macht. Ohne diese Zitate, die eigentlich schon bei Herrn Burda fällig wären, stünde ich da wie ein Spinner. Wenn wir uns dazu noch die Argumente von Mathias Döpfner ansehen, wo die Freiheit durch die Gratiskultur eingeschränkt wird, dann frage ich mich, ob ich total durchgeknallt bin. Gerade durch das Leistungsschutzrecht wird doch die Freiheit eingeschränkt, da mit Zwangsabgaben Meinungen vertrieben werden. Gehen diese Zwangsabgaben einher mit der Festlegung der Positionen in der Google-Suche, dann kann von Freiheit überhaupt gar keine Rede mehr sein.

Vielleicht sollten sich die Verlage, und sicherlich auch einige Hobbyjournalisten, nicht so wichtig nehmen. Es gibt noch viele andere Menschen in diesem Land, die einigermaßen Schreiben und Denken können, was man von vielen selbsternannten Qualitätsmedien und ihren Contenschleudern nicht mehr wirklich behaupten kann. Vielleicht sollten diese allgemein auf mehr Qualität setzen und nicht auf das Kopieren von vorgefertigten Texten der Presseagenturen. Vielleicht sollte ein Journalist sich viel intensiver mit einem Thema befassen können, damit daraus einmal ein produktiver und sinnreicher Text entstehen kann. Oder meint Herr Döpfner mit seiner Bild-Zeitung qualitativ hochwertigen Content zu schaffen? Für einige Schriften die dort veröffentlicht werden, müssten die Leser eigentlich noch entschädigt werden. Die Spätfolgen werden ebenfalls schon sichtbar, wodurch die Korrektur der vernebelten Hirne Milliarden verschlingen dürften :)

Aber wie so oft geht es nur um das liebe Geld. Gerade sind Medienkonzerne die eine AG darstellen vom schnellen Geld abhängig, was durch die steigende Vielfalt an Internetseiten, welche wiederum ebenfalls in den Google-Index aufgenommen werden, immer schwieriger zu verdienen sein wird. Hier gilt es das Anrecht auf gute Positionen, was bei der Vielzahl von Magazinen sogar mehrere Seiten der Google-Suche darstellen könnte, durch Lobbyarbeit und guten Beziehungen zu Angela Merkel, zu ergattern.

Nur sollten wir hierbei nicht vergessen, dass die Freiheit nicht hinter dem Geldverdienen gestellt werden darf, da somit ebenfalls die gleichen autoritären Wunschvorstellung vergangener Diktatoren gestillt wurden. Vielleicht spendet Mathias Döpfner ja ein paar Millionen von seinem gigantischen Verdienst, wobei er mit 11 Millionen Euro im Jahr 2009 den Topverdiener Josef Ackermann in der Rangliste der Bestverdiener ablöste, an die armen Journalisten, die durch böse Webseitenbetreiber um ihr geistiges Eigentum und ihren Verdienst gebracht werden.

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